Was Loxone Energiemanagement leistet
Solange Sie nicht messen, bleibt der Stromverbrauch im Haus eine Rechnung am Jahresende. Mit Loxone sehen Sie stattdessen in Echtzeit, wo die Energie hingeht, und der Miniserver zieht daraus Konsequenzen. Läuft die PV-Anlage über den Eigenbedarf, wandert der Überschuss automatisch in Warmwasser, Wärmepumpe oder ins Auto, statt für wenig Geld ins Netz zu gehen. Bei dynamischen Stromtarifen verschiebt die Steuerung Verbraucher in die günstigen Stunden. Der Energieflussmonitor in der App zeigt jederzeit, was gerade erzeugt, gespeichert und verbraucht wird. Die Regelung läuft lokal auf dem Miniserver, ein separates HEMS-Gerät brauchen Sie nicht.
Verbrauch messen: Energy Meter und Energiezähler
Am Anfang steht die Messung. Den Energy Meter Tree gibt es ein- und dreiphasig. Er hängt direkt an Loxone Tree und ist einsatzbereit, ohne dass Sie Registeradressen konfigurieren müssen. Beide Varianten sind nach MID zertifiziert und plombierbar, ihre Werte lassen sich also auch für Abrechnungen verwenden, etwa bei Mieteinheiten oder Ladepunkten. Für größere Ströme oder bestehende Verteilungen gibt es die Energiezähler für Stromwandler. Der passende Wandler wird um die Leitung gelegt, verfügbar für 25, 100, 200 und 400 Ampere. Weil Loxone sekündlich abfragt, sehen Sie nicht nur Verbrauchstrends, sondern auch kurze Lastspitzen.
Fremde Zähler und Wechselrichter anbinden
Ihre PV-Anlage muss nicht von Loxone sein. Über Modbus binden Sie Wechselrichter von Fronius, SMA oder Kostal ein und übergeben Erzeugungs- und Speicherwerte an den Miniserver. Dafür steht die Modbus Extension für den Verteiler bereit, alternativ Modbus Air für die kabellose Anbindung. Wärmemengen- und Wasserzähler laufen häufig über M-Bus, hier passt die M-Bus Extension. Den digitalen Stromzähler des Netzbetreibers lesen Sie über das Zählerinterface IR an der optischen Schnittstelle aus, in den Niederlanden und Belgien über den P1 Meter Reader. Einen Modbus-Energiezähler von Eastron führen wir ebenfalls.
Wallbox und Lademanagement
Die Loxone Wallbox gibt es mit 7,4 kW, 11 kW und 22 kW, die kleineren Varianten sowohl als Tree- als auch als Air-Version. Sie regelt die Ladeleistung stufenlos ab 1,38 kW und schaltet automatisch zwischen ein- und dreiphasigem Laden um. Dadurch lässt sich PV-Überschuss auch dann nutzen, wenn die Sonne nur schwach scheint. Der Wallbox Manager verteilt die verfügbare Leistung auf mehrere Ladepunkte und schützt den Hausanschluss vor Überlastung, womit die Anforderungen aus §14a EnWG erfüllt sind. Über NFC Code Touch identifizieren sich Nutzer, Ladevorgänge lassen sich protokollieren und abrechnen. OCPP und Ad-hoc-Laden per QR-Code werden unterstützt.
Einzelne Verbraucher schalten
Nicht jeder Verbraucher hängt fest verdrahtet im Verteiler. Der Smart Socket Air wird zwischen Steckdose und Gerät gesteckt und bindet es ohne Installation ins Smart Home ein. Damit schalten Sie Geräte dann, wenn Strom günstig ist oder PV-Überschuss anliegt, etwa eine Poolpumpe, einen Luftentfeuchter oder das Ladegerät im Gartenhaus. Auch Urlaubsszenarien lassen sich damit abbilden, wenn einzelne Geräte bei Abwesenheit vom Netz sollen. Die Anbindung läuft über Loxone Air, es muss also keine Leitung nachgezogen werden.
Stromversorgung: Netzteile und Backup
Miniserver, Extensions und Tree-Geräte laufen mit 24 Volt, die aus einem Netzteil kommen. Wir führen die Loxone Netzteile für die Hutschiene von 1,3 bis 10 Ampere sowie Stecker- und Unterputznetzteile für einzelne Geräte. Rechnen Sie die Leistung großzügig, denn nachgerüstete Tree-Geräte kommen fast immer dazu. Das Power Supply & Backup versorgt die Anlage und überbrückt Stromausfälle, sodass Steuerung und Alarm weiterlaufen. Wenn Sie nicht sicher sind, welche Zähler, Wandler und Netzteile Ihre Anlage braucht, rufen Sie uns an oder fordern Sie ein Angebot an. Als Loxone Silber-Partner planen, installieren und programmieren wir Energiemanagement auch selbst.